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ZÜCHTERPROFIL

SO FING ALLES AN..

Meine Liebe zu diesem "Minihund" begann im Jahr 2001.

Vier Jahre nach dem Tod meiner Lhasa Apso Hündin ‚Skarlett‘ beschloss ich, mir wieder einen kleinen Weggefährten anzuschaffen - nicht mehr die selbe Rasse (denn das hätte unwillkürlich zu Vergleichen geführt) - sehr wohl aber mit der gleichen schwarz/weißen Zeichnung.

Obendrein hatte ich auch eine bestimmte Vorstellung von einem Hund, der zu mir passen würde. Er sollte klein, robust, fröhlich und selbstbewusst sein. Ganz schön viele Ansprüche aber so bin ich halt..

Zahlreiche Internetsuchen vergingen ohne Erfolg. Doch da war er plötzlich - ein kleiner wuscheliger Hund mit der Rassebezeichnung „Biewer-Yorkshire-Terrier“. Nie zuvor hatte ich etwas von dieser Hunderasse gehört. "Donnerschlag, es war "Liebe auf den ersten Blick"!

Die Entfernung zum Züchter spielte keine Rolle. Was sind schon 450 km auf dem Weg zum Glück?

So kam ich also zu meiner ersten Biewer Yorkshire á la Pom Pon - Hündin "Tippi von der Gartenstadt", gen. "Rosa". Sie war eine Urenkeltochter der ersten Biewer Hündin "Schneeflöckchen von Friedheck".

2010 verlor meine kleine Zaubermaus den Kampf gegen eine tödliche Darminfektion (EHEC Virus?), doch in meinem Herzen ist sie noch heute ganz nah bei mir.

Aus rechtlicher Sicht besitze ich die offizielle Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 3a des Tierschutzgesetzes mit mehr als 3 Hündinnen zu züchten. Um den strengen Vorschriften des Veterinäramtes Kreis Herzogtum Lauenburg Genüge zu leisten, habe ich meine Zuchtstätte 4 Jahre lang von einer Amtstierärztin kontrollieren lassen und schließlich die Genehmigung erhalten. Desweiteren kann ich den Sachkundenachweis vorweisen.

UNSER ZÜCHTERLEBEN

8 1/2 Wochen Vorfreude - die trächtigen Hündinnen noch intensiver umsorgen als es ohnehin schon der Fall ist - stets in Acht, ob auch alles gut verläuft.

Dann.. endlich.. der große Tag.. geschafft!

Und nun folgen:
10 und mehr Wochen Aufopferung (regelmäßige Gewichtskontrollen, alle 2 Wochen Entwurmung, Fell-, Ohren-, Augen- und Nagelpflege, Teilbäder etc.) verbunden mit enormen Reinigungsaufwand, erhöhten Wasch- u. Abfallkosten, der Lautstärkepegel in der Stube steigt um ein Vielfaches, Futterkosten, Tierarztbesuche, unzählige Telefonate und Email Kontakte mit den Interessenten, wöchentliche Fotoshootings mit den Welpen, denn jeder Käufer möchte schließlich auf dem Laufenden gehalten werden, bis er seinen Liebling endlich in die Arme schließen kann.
Haben Sie eine Vorstellung davon, wie viele Fotos man verschießt, um nur ein brauchbares Bild mit 5 nebeneinander sitzenden "Zappelphilippen" zu erhalten?
Ach ja - da wären noch die regelmäßigen Besuche von den Käufern aus näherer Umgebung, so lange bis der Abgabetag kommt.

Das heißt:
Keine Zeit für private Dinge, weniger Schlaf und Bemerkungen wie z.B.: "Man, siehst Du aber abgespannt aus!" oder "Lebst du noch?", bekommt man auch schon einmal zu hören.

Aber all diese Strapazen sind ein NICHTS gegen dieses wundervolle Gefühl daran teilzuhaben zu dürfen, wie ein neues Hundeleben entsteht, die ersten Lebenswochen der Kleinen liebevoll zu begleiten, dafür Sorge zu tragen, dass sie eine gute "Kinderstube" genießen um gesund und mit gefestigtem Charakter unsere Obhut zu verlassen.
Es macht so viel Freude, zu beobachten, wie sich alle unsere Hunde rührend um die Welpen kümmern.
Außerdem empfinden wir großes Glück, zu erleben, wie akribisch unsere Welpeninteressenten ihren Familienzuwachs planen, sich regelmäßig über den Entwicklungsstand ihres Welpen informieren und auch über den Übernahmetag hinaus den Kontakt zu uns aufrecht erhalten.

Abschied:
Für uns ist und bleibt der Abschied von unseren Schützlingen der anstrengendste und nervenbelastendste Tag im Züchterleben!

Ein Auge lacht, weil ich wir sicher sind, für die Kleinen ein schönes Zuhause gefunden zu haben und dem Käufer vermitteln konnten, wie eine gute, verantwortungsvolle Zucht auszusehen hat.

Das andere Auge weint, denn wir müssen uns von dem trennen, was uns so sehr ans Herz gewachsen ist!