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Unser Team

Dürfen wir uns vorstellen?


Wir sind ein richtiges Rudel, sind Tag und Nacht beisammen, keiner von uns wird weggesperrt und wir dürfen uns nach Herzenslaune im gesamten Haus und auf dem 700 qm großen Grundstück austoben.

Harry (2. von rechts) ist unser Anführer. Sein Wort ist für uns Gesetz aber zum Glück ist er ein besonders liebevoller Boss mit freundlichem Gemüt und großem Respekt vor jeder seiner Damen. Nur wenn die spielerischen Raufereien unter uns allzu heftig sind , setzt er dem zeitgerecht ein Ende.

Auch der Nachwuchs nimmt aktiv am Familienleben teil, so sind die Kleinen, von Geburt auf an, an die verschiedensten Geräusche des Alltagsgeschehens gewöhnt.
Während der Aufzucht kümmert sich Papa „Harry“ genauso rührend wie die Hündinnen um die Welpen, egal welche Zitze sich gerade anbietet und zu welchem Muttertier sie gehört, satt werden die Zwerge immer.
Diese außergewöhnliche Form der Welpenaufzucht zeichnet meinen Zwinger aus!

Unsere "Brötchengeberin"

Ausstellungserfolge
Links: Klara / Rechts: Frieda
Mit Zwerghündin "Klara"

Der Alltag eines Züchters

8 1/2 Wochen Vorfreude - die trächtigen Hündinnen noch intensiver umsorgen als es ohnehin schon der Fall ist - stets inacht, ob auch alles gut verläuft.

Dann.. endlich.. der große Tag.. geschafft!

Und nun folgen:
10 Wochen Aufopferung (ständige Gewichtskontrollen, alle 2 Wochen Entwurmung, Fell-, Ohren-, Augen- und Nagelpflege, Teilbäder etc.) verbunden mit enormen Reinigungsaufwand, erhöhten Wasch- u. Abfallkosten, der Lautstärkepegel in der Stube steigt um ein Vielfaches, Futterkosten, Tierarztbesuche, unzählige Telefonate und E-mail Kontakte mit den Interessenten, wöchentliche Fotoshootings mit den Welpen, denn jeder Käufer möchte schließlich auf dem Laufenden gehalten werden, bis er seinen Liebling endlich in die Arme schließen kann.
Haben Sie eine Vorstellung davon, wieviele Fotos man verschießt, um nur ein brauchbares Bild mit 5 nebeneinander sitzenenden "Zappelphilippen" zu erhalten?
Ach ja - da wären noch die regelmäßigen Besuche von den Käufern aus näherer Umgebung, so lange bis der Abgabetag kommt.

Das heißt:
Keine Zeit für private Dinge, weniger Schlaf und Bemerkungen wie z.B: "Man, siehst Du aber abgespannt aus!" oder "Lebst du noch?", bekommt man auch schon einmal zu hören.

Aber all diese Strapazen sind ein NICHTS gegen dieses wundervolle Gefühl daran teilzuhaben zu dürfen, wie ein neues Hundeleben entsteht, die ersten Lebenswochen der Kleinen liebevoll zu begleiten, dafür Sorge zu tragen, dass sie eine gute "Kinderstube" genießen um gesund und mit gefestigtem Charakter meine Obhut zu verlassen.
Es ist einfach nur schön, beobachten zu können, wie die Elterntiere sich während dieser Zeit rührend um ihren Nachwuchs kümmern.
Außerdem empfinde ich sehr große Freude, zu erleben, wie meine Kunden den Familienzuwachs planen, sich regelmäßig über den Entwicklungsstand ihres Lieblings informieren und auch über den Übernahmetag hinaus den Kontakt zu mir aufrecht erhalten.

Der Abschied:
Für mich ist und bleibt der Abschied von meinen Schützlingen der anstrengenste und nervenbelastenste Tag des Züchterlebens!

Ein Auge lacht, weil ich mir sicher bin, für die Kleinen ein schönes Zuhause gefunden zu haben und dem Käufer vermitteln konnte, wie eine gute, verantwortungsvolle Zucht auszusehen hat.

Das andere Auge weint, denn ich muss mich von dem trennen, was mir in dieser Zeit so sehr ans Herz gewachsen ist!

Wie alles begann...

Meine Liebe zu diesem "Mini-Terrier" begann im Jahr 2001.

Vier Jahre nach dem Tod meiner Lhasa Apso Hündin Skarlett beschloss ich, mir wieder einen kleinen Weggefährten anzuschaffen - nicht wieder die selbe Rasse (denn das hätte unwillkürlich zu Vergleichen geführt) - sehr wohl aber mit der gleichen schwarz/weißen Zeichnung.

Zahlreiche Internetsuchen vergingen ohne Erfolg. Doch da war er plötzlich - ein kleiner wuscheliger Zwerghund mit der Rassebezeichnung: Biewer-Yorkshire-Terrier. Nie zuvor hatte ich etwas von dieser Rasse gehört. "Donnerschlag, es war Liebe auf den ersten Blick"! Die Entfernung spielte keine Rolle. Was sind schon 450 km auf dem Weg zum Glück?

So kam ich also zu meiner ersten Biewer Yorkshire á la Pom Pon - Hündin "Tippi von der Gartenstadt", genannt Rosa. Sie war eine Urenkeltochter der ersten Biewer-Hündin "Schneeflöckchen von Friedheck". Leider ging Rosa im Jahr 2010 über die Regenbogenbrücke.